Donnerstag, 24. April 2014

Gastbeitrag: Florian Zacharias Raffel - Engagiert Euch! Werdet kritische Masse!

Heute führe Ich eine neue Rubrik in diesem Blog ein - den Gastbeitrag. Ich hoffe euch damit noch mehr Informationen geben zu können. Jeder Gastbeitrag wird entsprechend vermerkt. Viel Spaß!




Engagiert Euch! Werdet kritische Masse!

Kapitalismuskritik. Aufruf zur Besinnung auf die Kernfrage "Wie gestalten wir eine friedliche gerechte Welt als post-kapitalistische Epoche der Menschheit?" Ein Aufruf.
Empört Euch! Engagiert Euch! Werdet kritische Masse durch Kooperation und Besinnung auf die Kernfrage "Wie gestalten wir eine friedliche gerechte Welt als post-kapitalistische Epoche der Menschheit?"
Ein Aufruf für mehr Menschlichkeit, Eigenverantwortung und den aktiven und bewussten Mitaufbau einer friedlichen Revolution.
Wenn ich mir unsere westliche Gesellschaft anschaue, dann stelle ich fest, dass immer mehr Misstrauen gegen die Mächtigen sichtbar wird; anders ausgedrückt: immer weniger Vertrauen in allen Teilen der Gesellschaft wird offensichtlich.



Kritische Stimmen als Gradmesser für gesellschaftliches Vertrauen
Oft werden diese Kritiker als Verschwörungstheoretiker "gebrandmarkt" - was steht dahinter? Stehen die sogenannten VTler nicht lediglich für die Gruppe von Menschen, die die bestehende Ordnung und Informationspolitik in Frage stellen? Es mag sein, das ein gewisser Anteil die verschiedenen Theorien ebenso oberflächlich fasziniert konsumiert, wie andere Menschen Groschenromane oder Sitcoms, aber es häufen sich immer mehr berechtigte Fragen, die von den Verantwortlichen unbeantwortet bleiben. Hier kann ich nur jedem "Truther" empfehlen sich mehr mit Dr. Danielle Ganser's Arbeit auseinanderzusetzen und sich weniger mit Goldmünzenhändlern und Prepper- oder Survival-Shops zu beschäftigen. Warum sind Kameraaufnahmen rund um das Pentagon beschlagnahmt und bis heute nicht veröffentlicht? Und warum werden Menschen, die Fragen stellen in Schubladen gesteckt und gesellschaftlich ausgegrenzt? Sollte uns das nicht viel mehr zu denken geben als die Frage, ob unter uns Reptilien in Menschengestalt existieren?
Welche Interessen werden sichtbar, durch ungelöste Kriminalitätsfälle? Ganz einfach: Machtzentren wollen unantastbar bleiben, ihre Mittel als "heilig" erklären (Bist du nicht für uns - bist Du gegen uns) und ausserhalb von Transparenz und demokratischer Kontrolle agieren.
Der Umgang mit diesen kritischen Stimmen hält uns allen einen Spiegel vor, wie sehr ein paranoider Wahnsinn innerhalb unserer Gesellschaft und die Gleichschaltung der Medien uns fast unfähig macht, sich evolutionär-revolutionär zu entwickeln.
Es ist immer öfter bei "politischen Akteuren" ein egomanisches Machtspiel um Deutungshoheit und auch ein begrenztes Bewusstsein, um Zusammenhänge im Innen und Aussen, sichtbar.
Immer wieder kann Angst als Antriebskraft für politisches Handeln (bzw. Online Aktivismus) ausgemacht werden. Angst vor Gefahren, Angst vor dem Verborgenen (z.B. die Montagsdemos / Friedensmahnwache seien "Querfront" oder "Neurechts" oder die Occupy Kritik an der Wall Street (Kritik am Kapitalismus) sei antisemitisch… Was passiert da eigentlich?

Revolutionäre Potentiale werden kriminalisiert und diffamiert, um das herrschende System zu schützen. Das System schützt sich vor Entlarvung. Wir haben es also immer mit konterrevolutionären Gegenkräften zu tun. Initiiert durch Thinktanks, durchgeführt von Geheimpolizei bzw. Agenten und mittlerweile von Mitläufern kopiert… bewiesen sind Verfassungsschutztätigkeiten innerhalb rechter Sektoren. Da ist es nur logisch auch eine Unterwanderung linker Kräfte durch Machtapparate anzunehmen und auch die Infiltration offener dezentraler revolutionärer Bewegungen.
Aufruf für eine aufgeklärte Diskussion zur Kernfrage: Wie gestalten wir eine friedliche gerechte Welt?
Sagt Nein zu Angriffen gegen Systemkritiker! Fragt Euch, wem nützt es, revolutionäre Kräfte zu diffamieren?
Wir müssen uns endlich wieder auf die Kernfrage besinnen und hier eine offene aufgeklärte Diskussion ermöglichen. Die Kernfrage lautet: Können wir es noch weiter mittragen, in kapitalistische-imperialistische Kriege und Menschenrechtsverletzungen sowie Umweltzerstörung im Namen des Profits und Macht beteiligt zu sein?
Wir als Konsumenten sind indirekt und direkt beteiligt an Pestizidnahrung, Landgrabbing, Rohstoffausbeutung und -raub, geostrategischen Militäraktionen und Ausbau von globaler Macht. Unser Konsum erlaubt es Konzernen uns zu vergiften, industriell-medizinisch an uns rumzufutschen, süchtig zu machen, ruhigzustellen und uns letztendlich "ganzheitlich" als Sklaven zu halten. 
Sklaverei hat noch nie so perfide perfekt funktioniert wie heute. Wer ist denn noch frei in unsere Gesellschaft? Wir sind nicht nur Sklaven in einem Konsum- und Entertainmentstaat sondern auch gleichzeitig Mittäter in einem Unrechts- und Gewaltsystems.

Kritische Autoren wie Jean Ziegler, Avram Noam Chomsky oder Naomi Klein zeigen uns ideologiefrei auf, wo wir als westliche Industrienationen stehen. Durch immer knapper werdenden Ressourcen werden immer mehr offene und verdeckte Kriege geführt. 
Durch unseren Konsum und Lebenshaltung sind wir an diesen Kriegen mitschuldig, durch unseren westlichen Lebensstil werden weltweit Menschenrechte verletzt. Natur wird zerstört und vergiftet. Tiere ausgebeutet und ausgerottet.



Der nächste Schritt in eine pre-revolutionäre Phase ermöglicht den Aufbau einer agierenden kritischen Masse
Kapitalismus normiert, zerstört und tötet. Jeder und jede muss sich fragen, wie weit bin ich daran beteiligt? Und dann muss gefragt werden, wie kann ich aus diesem System aussteigen? Wo sind die Alternativen? Wie können Kooperation und Gerechtigkeit zu neuen Werten in unserer Gesellschaft werden? Welche Ausstiegs- und Veränderungsstrategien stehen uns heute noch zur Verfügung? Auf welche gemeinsamen Taktiken können wir uns einigen?
Mich würde freuen, wenn wir anfangen über diese Fragen nachzudenken und uns austauschen und damit endlich in die nächste pre-revolutionäre Phase eintreten zu können: der Aufbau einer agierenden kritischen Masse.
Dann können wir anfangen, Alternativen aufzubauen die sich um die zentralen Themen wie Energie, Wasser, Nahrung, Mobilität, Kleidung und Bildung drehen müssen. Wir waren einmal zivilisiert, es ist es Zeit den globalen Irrweg als kapitalistische Barbaren zu beenden und uns wieder unseren zivilisierten Grundwerten und Errungenschaften zurück zu besinnen.
Der Schlüssel wird Kooperation zwischen Menschen sein. Fangen wir an, diese Umgangsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Das ist die nächste Phase. Die revolutionäre Euphorie trägt nicht lange, die Chaos Phase wärt schon zu lange. Zeit aufzuwachen. Und bei aller Logik und geistigen Arbeit auch das Herz in unsere Gedanken, Worte und Handlungen einzubeziehen. Das ist die innere revolutionäre Arbeit. Es braucht ein Gleichgewicht der Kräfte. Auch in diesem Sinne.
Wir sind verantwortlich für unser Handeln. Und unabhängig von moralischer Ausrichtung, Weltbild oder religiöser Zuordnung, wir können Ungerechtigkeit erkennen und wir können eine neue Gerechtigkeit schaffen.
Empört Euch! Engagiert Euch! Werdet kritische Masse durch Kooperation und Besinnung auf die Kernfrage "Wie gestalten wir eine friedliche gerechte Welt als post-kapitalistische Epoche der Menschheit?"


Berlin, 23.04.2014
Florian Zacharias Raffel
Zelle Berlin C35

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